bbr 4/2010

Instandhaltungskonzepte für Stahlleitungen und Stahlleitungsnetze

Die Instandhaltung ist unter wirtschaftlichen Gesichtpunkten für jeden Netzbetreiber ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Stahlrohrleitungen bieten heute in der Kombination mit dem kathodischen Korrosionsschutz die Grundlage für die Anwendung einer zustandsorientierten Instandhaltungskonzeption. So können inzwischen die mit dem Netzzustand verknüpften Daten einer regelmäßig durchgeführten Überwachung durch den KKS-Fachmann, die objektbezogenen Dokumentationen, die Rohreinzeldaten des Herstellers sowie die geografische Position der Einzelrohre im Leitungsverlauf in einem System zusammengeführt werden. Diese heute realisierbare Form der Instandhaltung wird vor dem Hintergrund der früheren Konzeptionen näher beleuchtet.
Autoren: Dr. Hans-Jürgen Kocks, Dipl.-Ing. Wolfgang Voß



Moderne Epoxy-Pulverbeschichtung für Armaturen und Formstücken

Die Unbedenklichkeit des Trinkwassers ist ein hohes Gut. Sie sicherzustellen, ist eine zentrale Aufgabe in der Wassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung. Moderne Epoxy-Pulverbeschichtungen schützen Armaturen und Formstücke zuverlässig und langanhaltend vor Korrosion, Chemikalien und Abwässern,
sind für den Einsatz in der Trinkwasserversorgung hygienisch unbedenklich und haben vorteilhafte mechanische Eigenschaften.
Autor: Dr. Volker Börschel



Welche Möglichkeiten bietet der Ausbau des Fernwärmemarktes?

Die Gestaltung einer zukunftsorientierten Energieversorgung ist die Herausforderung, denen sich Energieversorgungsunternehmen und auch die
Rohrleitungsbaubranche zu stellen haben. Ein kurzfristig möglicher Königsweg zur Reduktion der Emissions- und Ressourcenprobleme kann der massive Ausbau der Fernwärmeversorgung auf der Basis der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sein.
Autor: Dipl.-Ing. Helmut Ernst



Zustandserfassung nicht begehbarer Fernwärmekanäle – Erfahrungen und Weiterentwicklung

Erdverlegte Bauwerke und die darin für die Medien Dampf oder Heißwasser befindlichen Leitungen zur Verteilung von Nah- und Fernwärme haben trotz ihres Alters immer noch einen hohen Anteil am Leitungsnetz in Deutschland. Die Betreiber stehen vor der Aufgabe, ihre Nah- und Fernwärmenetze zu modernisieren, zu sanieren und zu erweitern. Dazu bedarf es langfristiger Strategien, die jedoch die Kenntnis des tatsächlichen Zustandes der Netze voraussetzen.
Autor: Dipl.-Ing. (FH) Hartmut Solas



Bau einer Fernwärmeleitung in Salzburg

Beim innerstädtischen Bau von Fernwärmeleitungen gilt es, Wirtschaftlichkeit, Qualität und Schnelligkeit sowie einen effizienten logistischen Ablauf zu
gewährleisten. Der Beitrag beschreibt die Bewältigung einer solchen Herausforderung am Beispiel einer Baumaßnahme in Salzburg.
Autoren: Martin Gregor, Dipl.- Ing. SFI Marc Hiermeier



Oberflächennahe Geothermie: Optimierung – Notwendigkeit oder Luxus?

Erdwärme bietet die Chance einer klimaschonenden Energieversorgung, die Technik zur Erdwärmenutzung ist jedoch nur so gut wie ihre Anwendung vor Ort. Die Nutzung der Erdwärme ist in der Regel mit einem Eingriff in das Grundwasser verbunden. Bei unsachgemäßer Ausführung kann das Grundwasser qualitativ und quantitativ nachteilig beeinflusst werden.
Autor: Dipl. Ing. Hannes Berger



Rückbau eines Tiefbrunnens

Die Bayrische Landeshauptstadt München plant den Neubau der Feuerwache 4 (Gemarkung Schwabing). Dies erfordert den Rückbau des vorhandenen Tiefbrunnens. Für die Versorgung eines Schutzraumes mit Trink- und Brauchwasser wurde 1972 ein 217 Meter tiefer, ausgebauter Tiefbrunnen errichtet, der im Zuge der Baumaßnahme fachgerecht verfüllt werden muss. Der Tiefbrunnen erschließt mehrere Grundwasserhorizonte im Tertiär (2. Grundwasserstockwerk). Der quartäre Grundwasserleiter ist durch ein Sperrrohr DN 1000 gegen die tiefer liegenden tertiären Grundwasserhorizonte abgedichtet. Durch die fachgerechte Verfüllung mit Zementbentonit und Erstarrungston muss gewährleistet werden, dass der durch die Brunnenbohrung entstandene hydraulische Kurzschluss zwischen den unterschiedlichen Aquiferen dauerhaft verschlossen wird.
Autor: Roland Eder



Zentraler Einsatz von Silikat-Mischungen als Korrosionsinhibitoren – das neue DVGW-Arbeitsblatt W 215-2

Die zentrale Dosierung von Korrosionsinhibitoren zum Trinkwasser ist ein seit vielen Jahren bewährtes Verfahren, um bei korrosionschemisch ungünstigen Verhältnissen eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität und metallischer Rohrwerkstoffe zu verhindern. Hierzu werden neben Phosphaten auch Silikat-Mischungen erfolgreich eingesetzt. Das neue DVGW-Arbeitsblatt W 215-2 beschreibt die Silikat-Mischungen, ihre Wirkungsweise und die Grundsätze, die bei der zentralen Dosierung zu beachten sind. Der vorliegende Beitrag gibt außerdem Informationen über neueste Forschungsergebnisse.
Autor: Dr. Wolfgang Hater

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